Der Hausnotruf ist für Menschen, die im liebgewordenen Zuhause und ganz in der Nähe von Freunden, den vertrauten Nachbarn, eben im bekannten Umfeld bleiben wollen. Die allerdings im Falle eines Notfalls die Sicherheit haben möchten, dass sich jemand um sie kümmert.
Man bleibt selbständig und unabhängig und kann in der bequemen Gewissheit leben, zu jeder Tages- und Nachtzeit Hilfe- und Serviceleistungen in Anspruch nehmen zu können.
Nach einem Sturz oder im Falle eines Notfalls kann der Teilnehmer auf ein mobiles Gerät, in Form einer Halskette oder einer Uhr, drücken.
Nach wenigen Sekunden verbindet sich das Hausnotruf Basisgerät mit der Hausnotruf-Zentrale. Ein Mitarbeiter der Zentrale sieht sofort auf seinem Monitor alle relevanten Daten des Teilnehmers, die beim Anschluss aufgenommen werden und stellt Sprechkontakt zu dem Teilnehmer her, um sich ein Bild von der Situation vor Ort zu machen.
Anschließend werden bei einem Notfall alle notwendigen Hilfemaßnahmen eingeleitet und Angehörige verständigt, die durch den Hausnotruf beruhigt ihrer beruflichen Tätigkeit nachgehen können.
Bei einer Schlüsselhinterlegung, in einem eigenen dafür vorgesehenen Tresor, fahren im Falle eines Notfalls beispielsweise beim Berliner Roten Kreuz ausgebildete RotKreuzHelfer zum Teilnehmer. Somit kann schnell und komplikationslos bei kleineren Unfällen nach dem Rechten gesehen werden.
Die Hausnotruf-Zentrale ist bei fast allen Anbietern 365 Tage besetzt und der Bereitschaftsdienst fährt zu jeder Tages- und Nachtzeit zu ihren Teilnehmern.
Der Hausnotruf wird von verschiedenen Organisationen in mehreren Städten in Deutschland angeboten, wie das Deutsche Rote Kreuz, die Malteser, die Johanniter, der Arbeiter-Samariter-Bund, die Arbeiterwohlfahrt und die Volkssolidarität.
Geschrieben von Benjamin Bischoff