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Der Herbst löst den Sommer ab und die Gartensaison neigt sich ihrem Ende zu. Für die Gartenfreunde geht es ans Ernten und an die Vorbereitungen fürs nächste Jahr.
Stauden Pflanzen
Stauden brauchen gerade im Herbst besonders viel Pflege: schneiden Sie verwelkte Blüten immer sofort ab, dann entwickeln sich eventuell Seitenknospen. Denken Sie jetzt schon an den nächsten Sommer und setzen Sie neue Stauden. Verblühte Stauden können Sie teilen und die frischen Teile wieder einpflanzen.
Stecklinge schneiden
Jetzt ist die beste Zeit Stecklinge zu schneiden. Sehr gut eigenen sich z.B. Geranien, Oleander und Fuchsie: schneiden Sie Triebspitzen von maximal 15 cm Länge ab und entfernen Sie die unteren Blätter. Der Steckling wird nun in Torfquelltöpfe gesteckt. Unter einer Haube aus Folie oder Glas bilden sich rasch Wurzeln.
Gartenteich winterfest machen
Wenn Sie einen Teich in Ihrem Garten haben, müssen Sie ihn vor der kalten Jahreszeit noch winterfest machen. Blätter im Gartenteich sinken auf den Grund und zersetzen sich. Dadurch wird die Schlammschicht dicker und das Wasser mit zu vielen Nährstoffen angereichert. Das verhindern Sie am einfachsten, indem Sie ein engmaschiges Netz über den Teich spannen.
Winterbeete vorbereiten
Frostfester Zierkohl, winterharte Stiefmütterchen und Pfingstrosen geben Farbe an trüben Wintertagen. Wenn Sie jetzt Pfingstrosen auspflanzen, achten Sie darauf, dass die Wurzeln wieder genau so tief eingesetzt werden, wie vorher. Ansonsten wächst die Pfingstrose nicht richtig an.
Rasen aussäen
Das September eignet sich sehr gut dazu neuen Rasen auszusäen oder schadhafte Stellen aufzubessern.
Blumenzwiebel setzen und mit der Aussaat beginnen
Setzen Sie Zwiebeln für Frühlingsblumen vor dem ersten Frost. Für Frühlingsblüher zum Beispiel Tulpen, Narzissen oder Lilien ist jetzt die beste Pflanzzeit. Zwiebel für Tulpen zehn Zentimeter tief einsetzen. Narzissen und Lilien sollten doppelt so tief in die Erde eingepflanzt werden.
Bis Mitte September können Sie noch Feldsalat oder Spinat aussäen. Lockern Sie die Erde mit einem Rechen, verteilen Sie den Samen in Reihen und in einem Abstand von 15-20 cm, jedoch nicht zu tief in die Erde, gießen Sie anschließend gut an.
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Johannisbeeren sind die einzige Pflanzengattung der Familie der Stachelbeergewächse (Grossulariaceae). Johannisbeere ist relativ anspruchslose Pflanze im Garten. Man kann alljährlich große Mengen an Beeren ernten, ohne sich besonders um die Sträucher kümmern zu müssen. Wichtig ist lediglich ein regelmäßiger Rückschnitt, denn überalterte und zu dicht stehende Zweige tragen schlecht. Vögel machen einem die Ernte der säuerlichen Beeren selten streitig, allenfalls bei einer Amselplage im Garten muss man Netze verwenden.
Johannisbeer-Hochstämmchen bringen auch bei sachgerechtem Schnitt erheblich geringere Ernte als Sträucher und müssen - zumindest während sie Früchte tragen - abgestützt werden.
Rote Johannisbeeren sind sehr wertvolles Obst. Sie enthalten viele Vitamine (z.B. Vitamin C), Mineralien (z.B. Kalium, Eisen), sekundäre Pflanzenstoffe und Ballaststoffe.
Rote Johannisbeeren blühen am zweijährigen und dreijährigen Holz, weswegen man regelmäßig ältere, knorrige Äste und auch sehr schwache Zweige direkt über dem Boden rausnimmt, um sie ständig zu verjüngen. So wird auch gewährleistet, dass der Aufbau immer schön locker ist, so dass viel Licht an die einzelnen Zweige kommt, die ja süße Beeren tragen sollen. Jede Pflanze sollte immer maximal 8-10 Triebe behalten. Gleiches gilt auch für Stachelbeersträucher.
Mehrere Johannisbeersträucher im Garten bringen meist viel mehr Beeren hervor, als man sofort verbrauchen kann. Zur längeren Aufbewahrung kann man die Johannisbeeren auch gut Einfrieren. Dazu möglichst vorsichtig abstreifen und in einzelnen Schichten auf einem Tablett schock gefrieren, anschließend in Tüten verpacken.
Direkt nach der Blüte auslichten, nach der Ernte stärker schneiden: nur 6-10 kräftige gut verteilte Jungtriebe stehen lassen. Alle anderen direkt über dem Boden abschneiden.

Malven ist eine der beliebtesten Bauerngartenpflanze. Die meisten Malvenarten sind sehr anspruchslos. Sie bevorzugen nährstoffreichen, trockenen bis feuchten Boden. Dieser sollte vor allem keinen Torf enthalten. Sonnige Standorte sind besonders geeignet, aber auch lichter Schatten wird gut vertragen.
In der Regel werden Malven in Gruppen gepflanzt, immer 3 bis 5 Blumen zusammen. Die Pflanzen brauchen genügend Abstand untereinander, um sich gut entwickeln zu können. Besonders gut kommt die Stockmalve in naturnah angelegte Haus- oder Bauerngärten zur Geltung. Ein Platz in der Nähe einer Hauswand, einer Pergola oder eines Zaunes ist ideal. In Gruppen gepflanzt, bilden Stockmalven vor hohen Ziersträuchern oder als Hintergrund eines Staudenbeetes durch ihre beachtliche Höhe einen malerischen Blickfang.
Sie sind sowohl auffällige und dankbare Schnittblumen für die Vase als auch Dauerblüher in Rabatten. Beim Gießen muss man darauf achten, dass man weder zu viel noch zu wenig gießt.

Die Pflanzen wachsen relativ hoch (1,50 bis 2 Meter sind keine Seltenheit). Etwas Halt durch Stäbe ist in windiger, ungeschützter Lage erforderlich, bevor der Blütentrieb einknickt.
Obwohl es sich um eine mehrjährige Staude handelt, wird die Stockrose meist nur zweijährig gezogen. Durch einen Rückschnitt gleich nach der Blüte lässt sich die Pflanze zwar mehrere Jahre halten, sie verliert jedoch immer mehr an Schönheit und Widerstandsfähigkeit. Daher empfiehlt es sich, die aus der diskusförmigen Frucht ausfallenden scheibenförmigen Samen zu kleinen Pflanzen heranwachsen zu lassen und dann die Mutterpflanze zu entfernen.
Malven werden häufig von Malvenrost befallen, gegen den es eigentlich kein wirksames Mittel gibt, ohne erheblichen Aufwand betreiben zu müssen. Die Stockrosen leiden vor allen Dingen darunter, wenn sie schattig stehen.
Der Pilz verursacht braune Pusteln an den Blattunterseiten. Daraus entstehen Löcher. Die Blätter sterben ab. Beim Kauf sollte man darauf achten, resistente Sorten zu wählen.